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20-08-2016

Vom Meister zum Master an der Hochschule Trier

Fachrichtung Edelstein und Schmuck am Standort Idar-Oberstein
 

Die Stadt Idar-Oberstein ist nicht nur in Fachkreisen bekannt, die Jahrhunderte alte Tradition des Edelsteinhandwerks hat ihr als Europäisches Edelsteinzentrum internationale Bekanntheit gebracht. Auch die Studierenden, Absolventinnen und Absolventen der dort ansässigen Hochschule machen zunehmend auf Idar-Oberstein als Hotspot zeitgenössischer Edelstein- und Schmuckkunst aufmerksam.
 


Ana Catalina Brenes mit einem Halsschmuck aus ihrer Abschlussarbeit, 2016, Marmor, Plastik, Textil, Foto: Qi Wang

 

Gleich zwei Künstlerinnen der Hochschule begrüßte jetzt der BK als neue Mitglieder: Ana Catalina Brenes aus Costa Rica, die im Juli ihr Masterstudium abgeschlossen und ihre Thesis zum Thema “A reflection on Time and Form through a Jewellery Eye” vorgelegt hat. Eine vielfältige Untersuchung nicht nur über Zeit und Form, sondern auch über die Frage: was ist zeitgenössisch? Am Beginn des Studiums hatte ihre Reise genau am entgegen gesetzten Pol dieser Frage begonnen, nämlich bei Untersuchungen über Natur und Ewigkeit. Eva Burton, gebürtige Argentinierin, wird voraussichtlich 2017 ihr Studium abschließen. Ihre collagenartigen Arbeiten zeichnen sich vor allem durch eine charakteristische Mischung von Formen und Farben
aus. Ihre Anregungen findet sie in ihrer alltäglichen Umgebung, und sie versteht es in ihrer sehr eigenen Art, Details dort herauszulösen und zu einzigartigen Schmuckstücken zu verwandeln.

 

Eva Burton, 1. Semester, „Das Autito“ – Broschen, 2015, Holz, Stein, Papier, Farbe, Foto: Eva Burton

 

Das Studium Edelstein und Schmuck in Idar-Oberstein
Die Fachrichtung Edelstein und Schmuck der Hochschule Trier in Idar-Oberstein feiert dieses Jahr ihr 30jähriges Bestehen. Die Fachrichtung hat mittlerweile über dreihundert Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht und in den 30 Jahren seit der Gründung hat sich viel verändert. Der ursprüngliche Diplomstudiengang wurde in 2009 auf das Bachelor- und Master-System umgestellt.
Seit 2014 bietet die Fachrichtung nun drei europaweit einzigartige „Fine-Arts-Studiengänge“ an: Der Bachelor of Fine Arts dauert in der Regel sechs Semester und richtet sich an junge, künstlerisch begabte Menschen, die Fähigkeiten im Entwurf von modernem Unikatschmuck und in der Edelsteingestaltung aufbauen wollen. Neben dem Bestehen einer künstlerischen Eignungsprüfung ist für den Bachelorstudiengang eine Berufsausbildung oder alternativ mindestens ein Jahr Vorpraktikum erforderlich.
Der Master of Fine Arts in Gemstones and Jewellery wird in englischer Sprache unterrichtet, die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Auch hier gilt es, eine künstlerische Eignungsprüfung zu bestehen.

 

Eva Burton im Verkaufsgespräch am Gemeinschaftsstand der Hochschule Idar-Oberstein auf der EUNIQUE 2016, Foto: Jürgen Rösner

 

Der „etwas andere“ Masterstudiengang: das Weiterbildungsstudium

Zusätzlich zum Masterstudium, für das ein vorheriger Hochschulabschluss notwendig ist, gibt es in Idar-Oberstein einen weiterbildenden Master of Fine Arts. Auch dieser wird mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern englischsprachig unterrichtet. Der Weiterbildungsmaster bietet einen Direkteinstieg in das Masterstudium für beruflich Qualifizierte ohne ersten Hochschulabschluss. Als Qualifizierung gilt in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens drei Jahre adäquate berufliche Praxis. Die künstlerische Qualifikation wird durch eine Eignungsprüfung festgestellt.
In beiden Masterstudiengängen liegt der inhaltliche Fokus auf einem selbstformulierten Studienprojekt. Dieses wird bei der Zulassungsprüfung eingereicht und im Laufe des Studiums
ausgebaut und verfeinert. Ein fundierter Rahmen entsteht einerseits durch die Erweiterung
und Vertiefung theoretischer Kenntnisse und der intensiven Beleuchtung theoretischgesellschaftlicher Aspekte von Schmuck und Schmücken, andererseits dadurch, dass die Hochschule Raum, Zeit, Seminare und Möglichkeiten zur Entwicklung der selbstformulierten
Studienziele bietet.
Das Bachelor- und Masterstudium sind gebührenfrei. Für den weiterbildenden Master of Fine Arts betragen die Studiengebühren pro Semester 630 Euro.

 

Vom Meister zum Master
Sicherlich ist das Einrichten einer Studienphase für bereits im Beruf Tätige kein leichtes Unterfangen. Warum sich das dennoch lohnt, erklären einige Studierende und Alumni, die sich für
dieses Studium entschieden haben.

 

Ferran Iglésias, 2. Semester, Malerei, 2014, Acryl auf Papier, Foto: Manuel Ocaña

 

 

Die Stimmen der Studierenden


Ferran Iglésias (Spanien), Absolvent 2016
How did you manage to start a study in your age?
FI] I started my study in 2013 at the age of 46. I managed it with joy and curiosity for many new
experiences that I never expected to be possible.”
Why did you want to study?
[FI] I study for learning.
What did you learn?
[FI] I learnt about expression from inside to outside. How we communicate with materials not
only with words. The magic to take a pencil and write down our wishes and make it real. I learnt
to learn about myself and to observe the exterior and analyse within me.

Ferran Iglésias, Teil der Abschlussarbeit, Brosche, 2016, Silber, Farbe, Foto: Manuel Ocaña

 

Petr Dvorak (Tschechien), Absolvent 2015
Warum tritt ein 60-jähriger Berufstätiger das Studium an?
[PD] In vielen Berufen ist ein Sabbatical eine ganz normale, sogar gewünschte Unterbrechung der beruflichen Laufbahn, um sich neuen Gedanken, Technologien, Trends und jungem Fachwissen zu widmen und um sich mit neuen Themen beschäftigen zu können. Dies ist oft nur mit Abstand, mit einer längeren Pause und einer Entfernung zu täglichen Abläufen möglich. Als ich eine Perspektiveveränderung in meinen Schmuckarbeiten bzw. meinem Schmuckdenken erreichen wollte, war mir klar, dass ich das in meinem Atelier nicht realisieren können würde.
Was hast du gelernt / Warum war es gut, dieses Studium gemacht zu haben???
[PD] Ich habe dort eine Denkfabrik des Schmucks gefunden, wo junge Menschen aus über 20 Nationen der Erde ihre Gedanken zur Idee des Schmucks, seiner Aufgabe und dessen Funktion austauschen. Die eigenen Denkansätze werden während des Studiums weiter entwickelt, präzisiert und am Ende in fertigen Schmuckarbeiten realisiert. Das Studium war eine exzellente Austauschplattform für die Weiterentwicklung meines fachlichen und gestalterischen Denkens.

Petr Dvorak, Teil der Abschlussarbeit, Ohrschmuck, 2015, Holz, Stein, Papier, Farbe,
Foto: Petr Dvorak

 

Sabine Flexer (Deutschland), Studentin im 2. Semester
Wie schafft es eine langjährige Berufstätige ein solches Studium anzutreten?
[SF] Zunächst einmal ist es nicht einfach, nach langjähriger Berufstätigkeit ein doch straffes und englischsprachiges Masterstudium anzutreten. Fächer wie Geisteswissenschaften sind spannend für uns Schmuckschaffende, bedeuten aber auch viel theoretische Auseinandersetzung und Lernarbeit. Auch habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mich in der Hochschulstruktur zurechtzufinden, was Studierende mit Bachelorerfahrung längst mitbringen. Dennoch: wer schon länger gearbeitet hat und mehr Lebenserfahrung mitbringt, wird die Chance dieses Studiums möglicherweise bewusster und mit klareren Zielvorstellungen für sich nutzen. Meine bisherigen Erfahrungen sind für mich dabei sehr hilfreich, fließen in vielen Fächern und natürlich im Masterprojekt mit ein und können interessante Anstöße geben.
Warum ist es gut, dieses Studium zu machen?
[SF] Es bietet die Möglichkeit, sich nochmal richtig ins Fachgebiet zu vertiefen und sich um die künstlerische Entwicklung zu kümmern. Dafür bleibt während einer Berufstätigkeit in der Regel nur wenig Zeit, und die Hochschule begleitet und fördert dies entsprechend professionell. Die internationale Ausrichtung des Studiengangs bietet den Vorteil, auch die eigene Karriere international gestalten zu können. Das gemeinsame Lernen in einem multikulturellen Umfeld öffnet viele Türenfür das eigene Arbeiten und die persönliche Entwicklung.

 

Sabine Flexer, 2. Semester, Schachtelbrosche, 2016, Holz, Papier, Farbe, Foto: Michael Müller

 

Sonia Pibernat (Spanien), Studentin im 2. Semester
Why did you want to study?
[SP] I consider that until I started this study I have learnt how to run my business on my own, step by step, not just in jewellery skills, also in production, promoting my work, branding.... but, something was missing and I realized that I was deep into the consumerism, I was producing for selling, I started feeling that my jewellery had no soul, no message, it was just a product. In that point I arrived to the conclusion that my carrier should be changed.
What have you learned until now?
[SP] It has been almost one year since I started my master and I can say that I made the right decision. I am exploring the art field, which was unknown to me and I am discovering myself in this artistic process, my reactions, my fears, my strength. I am reflecting on what I did before and on what I am doing now: by learning I am asking myself what is important for me, what do I want to change, which point do I want to achieve, which direction do I want to take. Through this process I am developing new skills, which will help me to strengthen my carrier.


 

Weitere Informationen über Zulassungsbedingungen für und Anmeldefristen zum (Weiterbildungs)
Studium in Idar-Oberstein unter: www.hochschule-trier.de/go/es, www.nsaio.de


Ute Eitzenhöfer, Theo Smeets


15-08-2016

Modern Crafts auf der Tendence 2016

Eine Präsentation vom 27. bis 30. August in Frankfurt am Main

 

Heike Roesner
„In meinem Atelier, der ROESNEREI, erzähle ich Geschichten – aus Papier – genauer gesagt aus den unterschiedlichsten Papieren, die man sich vorstellen kann. Dieses wundervolle Material verwandelt sich hier in kleine Welten, Figuren, Szenen – eigentlich sind es Geschichten aus dem wirklichen Leben, nur eben aus Papier – nicht selten etwas bizarr – und aus der ROESNEREI!“

 

Heike Roesner, „Tafelgold“, 2016, Papier, 11 cm hoch

 

Katja Stelz
Meisterlich ausgeführte Handwerkskunst, zeitlos, ästhetische Gestaltung und die Auswahl vertrauter Materialien kennzeichnen die Arbeiten von Katja Stelz. Textildesign für ein modernes Wohnambiente. Wolldecken, Teppiche und Sitzpolster, am Handwebstuhl gearbeitet, überzeugen durch grafische Klarheit, elegante Anmutung und sinnlichen Nutzwert.

Katja Stelz, Teppich „Burton“, 2015, Doppelgewebe mit partiellem Warenwechselmaterial, Wolle, Ziegenhaar, ca. 130 cm x 240 cm. Er ist als Doppelgewebe gearbeitet und daher wendbar.

 

Nadja Recknagel
„Searching for Lightness“
Die Suche nach Leichtigkeit ist ein zentrales Thema meiner Arbeit. „Ist aber das Schwere wirklich schrecklich und das Leichte herrlich? …Was also soll man wählen? Das Schwere oder das Leichte?“ (aus Milan Kundera: „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins”)


Glas ist für mich das ideale Medium. Die dem Glas innewohnende Ambivalenz übt einen besonderen Reiz auf mich aus. Aus dem harten Material bilde ich weiche, organische, fließende Formen. So sind Zerbrechlichkeit und Festigkeit, Fließen und Erstarren, Leichtigkeit und Kraft darin vereint. Meine Objekte entstehen in einem fast meditativen Prozess an der Glasbläserlampe. Aus dünnen Borosilikatglasfäden „stricke“ ich Geflechte, welche Volumen umspannen. Zarte Linien im Raum bilden so eine Hülle, welche Innen- und Außenraum definiert, jedoch immer das gegenseitige Durchdringen beider ermöglicht. Zusätzlich verwende ich selbstgefertigte Geflechte aus Draht, welche die linearen Skulpturen um die Oberfläche erweitern. Einzelne Drähte ragen über die Glasform hinaus, wodurch Bewegung ins Spiel kommt. Das Starre der Glasskulptur wird aufgebrochen, das Filigrane noch gesteigert.

 

Nadja Recknagel, "Füllhorn", Glas, Detail

 

Katharina Bertzbach
Ich arbeite seit 1992 in meiner eigenen Werkstatt in Norddeutschland und seit Mitte der
90er Jahre ziemlich ausschließlich mit Limoges-Porzellan. In meinem 10 m³ großer Gasofen brenne ich ca. vier bis fünf Mal im Jahr bei 1280°C im reduzierenden Brand. Ich glasiere alle Arbeiten roh und male in die rohe Glasur mit Oxiden und Farbkörpern. Schon immer habe ich gerne große Gefäße gedreht und es reizt mich, dieses so unplastische, trockenempfindliche Porzellan an seine Grenzen zu treiben. Die Verbindung von figürlichen Arbeiten und Gefäß ist ähnlich aufregend und gibt meiner Freude am Geschichtenerzählen Raum.
Ich setzte eigene Emotionen dreidimensional um bei den Figuren wie auch in den Gefäßen. Das ist kein bewusster Prozess, aber nach Abschluss einer Arbeit sehe ich immer genau, was mich grade bewegt, berührt bzw.Thema ist. Neu ist die Einbeziehung von anderen Materialien wie alte Silberwaren, Tierhorn oder Federn in die figürlichen Arbeiten, die deren Eigenleben wieder eine veränderte Richtung geben. Eigentlich verändere ich immer weiter und entwickele so aus einem Thema das Nächste. Was mir passiert, was ich sehe, höre, träume, Jahreszeiten, Glück oder Unglück, Farben, Gedichte, Gedanken, alles fließt ein in meine Arbeit und ist mir sichtbar, wenn das Stück fertig ist.
So empfinde ich mich als großen Glückspilz. Ein Echo meines Lebens sind meine keramischen
Arbeiten. Einmal im Jahr im November mache ich eine Werkstattausstellung und im Laufe des Jahres Ausstellungen außerhalb.

 

Katharina Bertzbach, Tierleuchter, Limoges-Porzellan


01-08-2016

Porträt Monika Assem

macharten – Tragbare Architekturen

Wenn edles Design auf hochwertiges Material trifft und sich zu einem Modell von zeitlos moderner Eleganz vereint, hat man eine Arbeit von Monika Assem vor Augen. Mit ihren puristischen Accessoires erobert sie die Herzen aller, die bleibende Werte schätzen.

 

Monika Assem
 

Schon als Kind liebte Monika Assem es, Dinge herzustellen. Was damals ein Spiel war, kann sie heute in ihrem eigenen Unternehmen umsetzen. Nach ihrer Ausbildung zur Keramikerin studierte sie Architektur und war nach dem Diplom im In- und Ausland als Architektin und Innenarchitektin tätig. 2003 gründete sie in Karlsruhe ihr Label macharten mit der Idee, besondere „Häuser“ für Persönliches zu gestalten. Monika Assem entwarf zunächst Taschen aus Industriefilz. Auf der Suche nach einem hochwertigen, authentischen Material entdeckte sie für sich das ‚vertraute’ Leder, das seit Jahrtausenden Menschen als Hülle und Schutz dient.

Modell Bess, Ledertasche, 2007, Rindleder – rein pflanzlich gegerbt, Foto: Elmar Theurer


„Tragbare Architekturen“ – Monika Assem selbst hat uns durch diese Formulierung einen Hinweis gegeben, wie sie ihre Accessoires in ihrem Atelier in Karlsruhe entwirft. Architektur beschreibt die Grenze zwischen außen und innen. Durch diese Grenzen entstehen Räume zur Aufbewahrung persönlicher Dinge.

Modell Caren, Ledertasche, 2009, Rindleder – rein pflanzlich gegerbt, Foto: Elmar Theurer

 

Eine Entwurfsskizze gleicht also eher einer technischen Zeichnung. Genau durchdacht, für welchen Zweck und welche Funktion sie benötigt werden, setzt sie die Größe, die Form und die Details im Inneren wie im Äußeren der Taschen fest. Sie bestechen durch ihre Schlichtheit, die klaren Linien und die Ausgewogenheit von Form und Proportion. Nichts ist zuviel und nichts fehlt – Überflüssiges wird bewusst vermieden. Monika Assem entwirft Taschen und Accessoires mit perfekten Maßen, die sie auf das Wesentliche konzentriert. Es sind „Architekturen“, die durch Reduktion bestechen und gleichzeitig einen hohen Wiedererkennungswert haben.

Modell Donna, Lederarmband, 2016, Rindleder – rein pflanzlich gegerbt, Foto: Emil Rothweiler


Jedes Modell ist für sich genommen eine ‚Persönlichkeit’. Materialität spielt für Monika Assem eine große Rolle, so verwendete sie für ihre Entwürfe besonders hochwertige und sorgfältig ausgewählte Lederhäute. Zum einen rein pflanzlich gegerbtes Leder von Rindern aus europäischen Züchtungen und zum anderen Lachsleder. Diese Fischhäute werden nach alten, überlieferten Verfahren natürlich gegerbt und gefärbt. Die eigene Struktur des Lachsleders bleibt erhalten, die Schuppen erscheinen reliefartig, dreidimensional und entfalten auf den vorgegebenen Flächen eine
einzigartige, extravagante Wirkung. Die ausgesuchten Häute werden offenkantig ohne Innenfutter verarbeitet und die eingesetzten Metallbeschläge und -schließen werden zum Teil eigens auf den
jeweiligen Entwurf abgestimmt und entwickelt. In aufwendiger Handarbeit werden Monika Assems Arbeiten in einer familiengeführten deutschen Manufaktur und im Atelier macharten gefertigt.

Modell Isabella, Ledercollier, 2016, Rindleder – rein pflanzlich gegerbt, Foto: Emil Rothweiler

 

Aktuell ergänzt sie das macharten-Repertoire durch eine außergewöhnliche, innovative Lederschmuckkollektion. So entstehen durch eine nachhaltige Transformation moderne, elegante Lederketten, -armbänder und -ohrringe. Die Schmuckstücke bestechen durch ihre Leichtigkeit und ihre besondere Anmutung. Vor allem Kunst inspiriert sie bei der Formenfindung, so ist zum Beispiel die Idee hinter den Ledercolliers, die Sinnlichkeit und Opulenz höfischen Schmucks neu zu interpretieren.

 

Ladenatelier macharten in Karlsruhe

 

Im Juni diesen Jahres ist Monika Assem mit macharten in ein neues Ladenatelier nach Karlsruhe-Durlach gezogen. In dieser hellen und offenen Atmosphäre zeigt sie nicht nur ihre eigenen Modelle, sondern temporär auch Werke ausgewählter Kolleginnen, Designerinnen und Künstlerinnen, die sie selbst begeistern. Sowohl zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland wie z.B. in diesem August auf der Sonderausstellung German Crafts anlässlich der New York NOW als auch eine Reihe von nationalen und internationalen Auszeichnungen bestätigen die künstlerische Qualität von Monika Assems Arbeiten.


02-06-2016

Ausstellung JUST WOOD

Holz ist ein so selbstverständlicher Begleiter im Alltag, dass erst beim Nachdenken über diesem Werkstoff uns seine zahlreichen Facetten und Anwendungsmöglichkeiten bewusst werden. Der Rohstoff Holz ist in unzähligen Holzsorten über die ganze Welt verbreitet, die Bearbeitungs- und Veredlungstechniken sind regional unterschiedlich, aber die Anwendungsbereiche sind universell, sei es als Energieträger, Baumaterial, Möbelstück, Hausrat oder Accessoire.
Holz ist Heimat und Exotik zugleich.

 

Wäscheschrank „roll it“ von Franz Sommer, Foto: Barbara Sommer

 

Ein allgegenwärtiges Material erfährt durch die Arbeit des gestaltenden Handwerkers eine Veredelung zum Unikat, zu dem besonderen Produkt, das sowohl die Handschrift des Gestalters trägt als auch seine ganz eigene Poesie entfaltet, denn Holz ist ein gewachsener Werkstoff und jedes Stück ist einzigartig.
Als Baum über Jahrzehnte gewachsen, erhält Holz ein zweites Leben im Produkt. Bäume prägen unser Landschaftsbild, Holzprodukte sind regionale Kulturgüter, die Identität und Werte schaffen.
Diese Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl der vielfältigen Möglichkeiten dieses unprätentiösen
Materials, das sich wie ein Chamäleon dem Willen seines Bearbeiters anpasst, mal roh, grob und
trotzdem voller Poesie.

 

Großer Würfel von Ulrike Scriba, Foto: Ulrike Scriba


Vom Grünholz zur Holzkohle
Holz lässt sich in allen seinen „Lebensphasen“ (Wachstumsphasen) verarbeiten. Als Grünholz gedrechselt, verformt sich das Objekt im Trocknungsprozess zum absoluten Unikat. Ringe aus
japanischer Holzkohle geschnitten, schimmern in mystischem Glanz, als würden sie ein Geheimnis bergen...
Das Material Holz lebt, obwohl der Baum tot ist.


Dieser nachwachsende Rohstoff ist sinnlich, er duftet, klingt, möchte berührt werden und verblüfft
durch seine optische Gestalt und Textur. Holz kann fast alles.
Ein Leben ohne Holz ist möglich, aber sinnlos – frei nach Loriot.
Karin Bille

 

Holzschmuck „passing through 1“ von Despo Sophogleous, Halifax/Kanada, Foto: Mirei Takeuchi

 

Aus einem Interview zur Ausstellung JUST WOOD mit der Kuratorin Karin Bille
Immer wieder wurde versucht, Holz durch andere Materialien zu ersetzen. Dennoch ist die Faszination für Holz ungebrochen. Warum dies so ist, erklärt Karin Bille, die Kuratorin der Ausstellung.
Frau Bille, kann es ein Leben ohne Holz geben?
Diese Frage habe ich mir zu Beginn der Ausstellungskonzeption auch gestellt und würde sie mit nein beantworten. Holz ist als Rohstoff in fast allen Kulturen und Lebensbereichen zu finden. Dieser Werkstoff bietet so viele Gestaltungsmöglichkeiten und ist bei guter Gestaltung und richtiger Pflege langlebig und zeitlos. Holz ist ein Kulturgut, es ist regional prägend für Landschaft
und Handwerk.

Kreisel von Armin Kolb, Foto: Brigitte Hinrichs


Wie verwenden Gestalter Holz?
Durch seine Haptik und durch seinen Geruch ist Holz ein sehr sinnliches Material, das eine große Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Holz wurde und wird für Gebäude, Gerät, Möbel, Schmuck und Accessoires verwendet. Nicht zu vergessen ist der Instrumentenbau, denn Holz ist ein hervorragender Klangkörper. Auch für Korbflechter und Pfeifenmacher liefert der Baum den Rohstoff.
Recycling ist ein wichtiges Stichwort in unserer Zeit. Wie reagieren die Holzgestalter darauf?
Das Wiederverwerten von wertigem Material ist im Handwerk schon lange Thema. Alte Eichenbalken werden vom Tischler für Möbel mit besonderer Patina verwendet. Vollhölzer haben oft mehrere Leben. Selbst aus kleinen Stücken können edle Intarsien oder faszinierende Schmuckstücke entstehen. Holz ist ein sehr nachhaltiger Werkstoff, der auch in der Oberflächengestaltung viele Möglichkeiten bietet.
Die Besucher können in der Ausstellung die Vielfältigkeit des Materials Holz, vor allem aber auch die handwerkliche Fähigkeit und Kreativität der Gestalter entdecken.


20-05-2016

Ehrenpreis Kunsthandwerk 2016:
Wolfgang Skoluda für sein Lebenswerk geehrt

 

Auf Initiative von Ursula und Günter Matten wurde der Ehrenpreis Kunsthandwerk ins Leben gerufen und in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen.


Wolfgang Skoluda ist von der Jury und dem Vorstand des Bundesverbandes Kunsthandwerk unter allen Vorschlägen unserer Mitglieder für diesen Preis ausgewählt worden und wird mit einer Begleitperson zu einem einwöchentlichen Aufenthalt in der Villa Boffa in Norditalien eingeladen. Herzlichen Glückwunsch!!!

 

Wolfgang Skoluda, Ringe


Wolfgang Skoluda schreibt über seine Arbeit
Mein erster Schmuck entstand 1959 – während der Zeit an der Hamburger Kunstschule Lerchenfeld – wo ich bei Karl Kluth und Eduard Bargheer Malerei studierte. Dieser erste Schmuck war eine Kette aus Flaschenglas-Scherben vom Elbstrand und breit geklopften Silbermünzen.
Sie und die folgenden „Werke“ sind aus verschiedenen Gründen nicht gelötet. Zum einen, weil ich damals nicht wusste, wie das ging – es dauerte sieben Jahre, bis ich die erste Goldschmiedewerkstatt von innen sah – andererseits war mir das Löten dem Kleben zu ähnlich, wohl weil mir als ehemaligem Schneiderlehrling das Zusammenfügen unterschiedlicher Stoffe noch als Erfahrung in den Fingern steckte.

 

Wolfgang Skoluda, Collier

 

Beide Arbeitsgebiete schienen sich zu ähneln, da die Produkte beider dazu dienen, den Körper des Menschen zu schützen und zu schmücken. Im selben Jahr stellte ich das erste Mal auf der Messe im Museum für Kunst und Gewerbe aus, wo man befand, dass in den Arbeiten etwas Neues stecke, obschon sich das Handwerkliche noch verbessern ließe. Im Jahr darauf sah ich im MKG zum ersten Mal Schmuckarbeiten von Schmidt-Rottluff und war erstaunt und begeistert. Ich empfand den bedeutenden Maler, was seinen Schmuck betraf, als einen Bruder im Geiste. Legt man sich die Beschränkung auf, möglichst ohne Löten auszukommen, beschenkt einen dies zum Ausgleich mit einer ungeahnten Fülle von Möglichkeiten, es öffnet sich ein weites Feld mit neuen Wegen.

 

Wolfgang Skoluda, Ring

Zu der Abschiedsausstellung 1960 in Altona, damals hatte ich den Verlust des ersten eigenen Ateliers zu ertragen, schrieb G. Sello im Hamburger Abendblatt, dass er bei mir in einem Schmuck eine antike Gemme gesehen hätte. Dafür findet sich in meiner Erinnerung keine Spur.
Mag sein ich wusste noch nicht, was eine antike Gemme ist, und denke, dass ich erst Jahre später begann, die Spolien aus der Vergangenheit zu befragen. Diese kleinsten Objekte der Geschichte erzählten mir weit mehr als geschliffene, facettierte Steine; wie mir auch ein Diamant-Oktaeder, frisch aus der Erde, allemal lieber ist, als der daraus gefertigte Brillant.

 

Wolfgang Skoluda, Collier

 

Meine Sehnsucht, die zum Teil beschädigten Objekte zu heilen oder ihnen zumindest einen Schutz zu bieten, lässt sich vielleicht aus dem selbst erlebten Ausgebombtwerden erklären oder aus dem Bedürfnis, ihnen bei der Aufgabe zu helfen, mit Menschen aus unserer Zeit in einen sinnstiftenden Kontakt zu treten und an uns Heutigen ihre Kraft sowohl nach innen wie nach außen zu erproben. Und als Botschafter der früheren Kultur eine Verbindung zu unser aller Erbe herzustellen. Ich bin überzeugt, dass in dem Besitzer und Träger einer antiken Gemme oder einer Millefiori-Glasscherbe das Interesse und Bedürfnis wächst, die Reste der untergegangenen Kulturen zu beschützen und diese als etwas Eigenes, uns allen Gemeinsames zu betrachten.


16-03-2016

Niedersächsischer Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2016

 

Wirtschaftsminister Olaf Lies verleiht niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk: Die Diplom-Textildesignerin Ute Ketelhake, die Metallgestalter Lars Junker und Bernhard Simon sowie die Brüder Haster freuen sich über die hohe Auszeichnung.

 

Teppich (Detail) von Ute Ketelhake, Trägerin des Niedersächsischen Staatspreises für das gestaltende Handwerk 2016

 

„Wenn wir heute von den Potenzialen der Kreativwirtschaft in Niedersachsen sprechen, dann schauen wir dabei auch auf das gestaltende Handwerk. Der Niedersächsische Staatspreis für das gestaltende Handwerk zeichnet Handwerkerinnen und Handwerker aus, die innovative Ideen in Produkte von höchster handwerklicher Qualität umsetzen. Exzellente Entwürfe und herausragendes handwerkliches Können sind die Vorbedingungen dafür, dass das Handwerk im harten Wettbewerb mit der industriellen Produktion und maschinell gefertigten Produkten bestehen kann.“ Mit diesen Worten hat heute Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, die Bedeutung des gestaltenden Handwerks gewürdigt.

 

Teppich von Ute Ketelhake, Trägerin des Niedersächsischen Staatspreises für das gestaltende Handwerk 2016

 

Der mit 5.000 Euro dotierte Niedersächsische Staatspreis für das gestaltende Handwerk ging in diesem Jahr an die Diplom-Textildesignerin Ute Ketelhake aus Springe. Mit den Niedersächsischen Förderpreisen für das gestaltende Handwerk 2016 in Höhe von jeweils 2.500
wurden die Metallgestalter Lars Junker sowie Bernhard Simon ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Unternehmenspreis „Erfolgsfaktor Design“ ging an die Haster Gebäudereinigungs GmbH aus Langenhagen.

 

 

Wettbewerbsarbeiten für den Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2016, Messer von Gunther Löbach

 

In seiner Laudatio zeigte sich Minister Lies beeindruckt vom hohen Niveau der Wettbewerbsarbeiten. Er wies darauf hin, dass die aktuelle Wettbewerbsrunde erneut gezeigt habe, dass das gestaltende Handwerk nicht nur etwas mit besonderem handwerklichem Können und guter Gestaltung, sondern auch ganz viel mit Innovation zu tun habe. „Dies zeigt sich insbesondere bei den Arbeiten der Preisträgerin, aber auch bei den vielen anderen Exponaten, die in der Ausstellung zu sehen sind“, sagte Lies. „Die zum Wettbewerb eingereichten Objekte schärfen den Blick für die Einzigartigkeit und die Kostbarkeit von Materialien und für die besondere Qualität handwerklichen Fertigungs- Know-hows in Zeiten der massenhaften Verfügbarkeit von Dingen.“

 

Wettbewerbsarbeiten für den Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2016, Kette von Antje Mokroß


Rund 200 Exponate wurden in der Wettbewerbsrunde 2014 bis 2016 für den Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk von der fünfköpfigen Jury intensiv begutachtet. Am Ende stand das einhellige Votum fest: die Diplom-Textildesignerin Ute Ketelhake wird 2016 mit dem Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk ausgezeichnet.

 

Wettbewerbsarbeiten für den Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2016, Kerzenhalter von David Müller

 

Die von ihr eingereichten Wettbewerbsarbeiten überzeugten auf der ganzen Linie. Haptik und Plastizität der handgeknüpften Teppiche sprechen für sich. Kein Muster, kein Dekor unterbricht die formale Gestaltung der hochflorigen Teppiche, deren Material Ketelhake selbst entwickelt hat und die im geschlossenen Kreislauf hergestellt werden. Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt von der gestalterischen Kraft der Unikat-Teppiche, die jeden Betrachter sofort emotional packen. Genauso überzeugend fand sie auch die zeitgemäße Herangehensweise, mit der Ute Ketelhake alles dafür tut, um ein rundum faires in Deutschland hergestelltes Produkt zu schaffen.

 

Wettbewerbsarbeiten für den Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk 2016, Kleid von Juliana Rodica Circa

 

Der Niedersächsische Staatspreis hat eine lange Tradition und wird seit 1958 verliehen. Bis zum 27. Februar 2016 war in der Handwerksform Hannover, die Staatspreisausstellung mit allen Wettbewerbs- und Siegerarbeiten zu sehen. Zur Ausstellung erschien ein Online-Katalog, der im Internet zum Download bereit steht: www.hwk-hannover.de/staatspreis2016.


24-02-2016

Porträt Kathi Halama

 

Gestartet ist die Diplom-Designerin KATHI HALAMA bereits 2006 mit ihrem Unternehmen „texSTILform Entwurf . Beratung . Konzept“. Sie erstellt Markt-, Wettbewerbs- und Machbarkeitsstudien, Gestaltungskonzeptionen für Unternehmen, entwickelt marktorientierte
Designleistungen für Textilunternehmen, unterstützt bei der Markteinführung und Verkaufsstrategien der Produkte, übernimmt Regie- und Moderatorenfunktionen, kuratiert öffentliche Ausstellungen, Messen und Produktpräsentationen und arbeitet eng mit Textilforschungsinstituten zusammen.

 

Kathi Halama, Foto: Dirk Hanus


Nach ihrer kaufmännisch-juristischen Ausbildung und Tätigkeit studierte Kathi Halama Textil- und Flächendesign an der Westsächsischen Hochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg von 2002 bis 2006. Im Jahre 2001 traf Kathi Halama auf die Modedesignerin Corinna Busch. Seit dieser Zeit arbeitete Kathi Halama an der Entwicklung der Marke „mutare®“ und deren Positionierung am Markt; gestaltete Bekleidung und Accessoires, Taschen, Handschuhe und übernahm das Marketing des Labels, Planung, Vorbereitung und Organisation von Messebesuchen, öffentlichen Präsentationen, Kundenakquise, Vorbereitung und Umsetzung von Werbemaßnahmen, Internetauftritte, Pressearbeit.
Seit Sommer 2015 konzentriert sich nun „tex-STILform Entwurf . Beratung . Konzept“ wieder auf andere Kunden. Aktuell kuratierte Kathi Halama die Ausstellung „Mit Herz, Hand & Verstand – nachhaltige Produkte und ihre Macher“ im Wasserschloß Klaffenbach und präsentiert sieben Handwerks-Unternehmen aus der Region. „Dabei war es mir wichtig, den Fokus auf die werthaltigen Produkte zu legen und vor allem die Macher in den Fokus zu stellen.“ (Ausstellung: 10. März bis 26. Juni 2016).

 

Kathi Halama, Tasche, Foto: Dirk Hanus

 

Neu ist seit September letzten Jahres die Gründung ihres eigenen Labels KATHI HALAMA design. Dabei steht der Wert der Dinge und gutes Handwerk wie immer im Vordergrund. In enger Zusammenarbeit mit sächsischen Unternehmen gestaltet und fertigt sie maßgefertigte Handschuhe und puristisch-zeitlose Taschen, die in den Jahren zuvor in Deutschland und Österreich ausgezeichnet wurden.
KATHI HALAMA design ist überzeugt, dass Qualität die Seele der Produkte ist und nur sie den Wert ausstrahlt und begehrenswert macht. Dabei ist ihre Philosophie für gutes Design: Funktionalität und Ästhetik zu integrieren, von innen heraus zu gestalten und eine spezifische Anmutung dem Produkt zu verleihen. Eben mit Herz, Hand und Verstand dabei zu sein und das Handwerk zu verstehen.

 

Kathi Halama, Tasche, Foto: Dirk Hanus

 

MASTER COLLECTION – Taschen + Gürtel
Mit der Master-Collection präsentiert Kathi Halama eine neue Taschenlinie für Unabhängigkeit im Alltag und auf vielen Wegen. Inspiriert durch sachliche Funktionalität zitiert die Master-Collection detailtreu und robust Attribute glorreicher Tage.

 

Kathi Halama, Tasche, Foto: Dirk Hanus


Das natürlich pflanzlich gegerbte Rindsleder in semi-aniliner Optik und Bambus Finish entlehnt dem Vorbild aus der Natur. Das ausgewogene Verhältnis von hochwertigen Material, Ausstattung und Style lässt die Master-Collection für jeden Zweck zu einem zuverlässigen Begleiter werden. Die Herstellung aller Produkte erfolgt hierbei in limitierten Kleinserien unter Beachtung traditioneller Herstellungsweisen in Sachsen.

 

Kathi Halama, Kurzhandschuhe, Foto: Dirk Hanus

 

Maßgefertigte Lederhandschuhe
Hochwertige Lederhandschuhe aus feinem Lamm-, Ziegen sowie pflanzlich gegerbtes Hirschleder mit wohligem Cashmir-Innenfutter präsentiert Kathi Halama in Projektgemeinschaft mit dem einzigen in Sachsen noch ansässigen Lederhandschuhmacher Rico Wappler. Die Handschuhe werden individuell für den Kunden auf Maß in Sachsen gefertigt.


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